| Musik für Claviorganum | ||
| Bestellung unter info@orgelpunkt.org € 19,90 plus € 3,- Versandkosten Neugierig wie Musiker sind, habe auch ich mit Interesse reagiert, als ich zum ersten mal mit dem für mich neuen Instrument Claviorganum konfrontiert worden bin. Wie klingt es, wenn eine Orgel und ein Cembalo gleichzeitig gespielt wird? Wie läßt es sich spielen? Hat man beim Orgel- und Cembalostudium doch gelernt, daß die Spielweisen der beiden Instrumente grundverschieden sind. Ist es überhaupt möglich, eine Anschlagskultur auf einem Kombinationsinstrument wie einem Claviorganum zu entwickeln? Solche und ähnliche Fragen stellen sich spontan ein, auch wenn das Prinzip und die Vorteile einer solchen Instrumentenverbindung seit Jahrhunderten bekannt sind. Spielt man nun einige Zeit dieses durchaus als genial zu bezeichnende Instrument, staunt man immer mehr über die Flexibilität und den Klangreichtum, den man aus der vergleichsweise geringen Tasten-, Pfeifen- und Saitenanzahl hervorzaubern kann. Immer deutlicher wird, daß vor allem Musik aus dem 16. und 17. Jahrhundert hervorragend darstellbar ist, wobei regionale Eigenheiten der Komponisten keine Rolle spielen. Natürlich hat etwa Couperin hauptsächlich für sein Cembalo französischer Bauart und Pachelbel für die Orgel von St. Sebald in Nürnberg komponiert. Trotzdem ist es ein äußerst reizvolles Klangerlebnis, Werke von so unterschiedlichen Musikerpersönlichkeiten auf dem Claviorganum zu spielen und zu hören. So entstand ganz natürlich der Wunsch, bei einer Ersteinspielung barocker Werke auf einem Claviorganum, die verschiedenen Klangmöglichkeiten anhand von Variationswerken möglichst vieler europäischen Komponisten aufzuzeigen. Deshalb erklingen auf dieser CD Werke der beiden spanischen Organisten Cabanilles und Bernabé neben deutschen Meistern wie Bach, Pachelbel und Scheidt genauso wie Stücke des Niederländers Sweelinck oder des Italieners Frescobaldi. Selbstverständlich musste eine Komposition von Händel eingespielt werden, der ja selbst im Besitz eines Claviorganums war. Aber auch die Stücke von Froberger, Buxtehude und Couperin entstehen auf diesem, auch äußerlich sehr schönen Instrument, zu neuem Leben. Für Informationen über Claviorganum: www.tastenklang.de |
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